Bauakustik

Bauakustik ist ein Gebiet der Bauphysik bzw. der Akustik, das sich mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten auf die Schallausbreitung zwischen den Räumen eines Gebäudes bzw. zwischen dem Rauminneren und der Außenwelt beschäftigt.
Die Bauakustik beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Luftschallübertragung und der Körperschallübertragung von und durch Bauteile. Neben der Berechnung der Schalldämmung, sind auch messtechnische Untersuchungen ein Bestandteil.

Neben den klassischen Gebieten Luftschallschutz (Schalldämmung: Schalldämmmaß) und Trittschallschutz (Trittschalldämmung: Norm-Trittschallpegel), hat das gesamte Gebiet des Körperschalls eine bedeutende Rolle bekommen.

Zu den „moderneren“ Gebieten der Bauakustik zählt vor allem die Schallentstehung und -übertragung durch Sanitärinstallationen und die genaue Vorherberechnung des zu erwartenden Schallschutzes mittels analytischer (mathematisch-physikalische Herleitung) oder numerischer (z. B. Finite Elemente) Verfahren. Früher wurden in der Regel empirische Verfahren entwickelt, die aus messtechnischen Untersuchungen stammten.

Zur praktischen Anwendung und zur Auslegung von Bauteilen liegen neben zahlreichen weiteren Regelwerken die DIN 4109 (wird zurzeit überarbeitet), die DIN EN 12354 und die VDI-Richtlinie 4100 vor.

Die Bauakustik ist eng mit der Raumakustik verbunden, da der Schalldruckpegel in einem Raum von den raumakustischen Eigenschaften (Nachhallzeit) abhängt.

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